
Sie funktionieren, Sie erfüllen, Sie machen weiter. Und irgendwann melden sich Nacken, Schultern oder der untere Rücken. Viele Menschen, die zu mir kommen, haben schon einiges ausprobiert: Physiotherapie, Massagen, vielleicht Akupunktur. Manches hat geholfen, manches nur für eine gewisse Zeit.
Die Stellen, an denen wir Druck speichern
Nacken, Schultern und unterer Rücken sind oft die Orte, an denen sich Belastung sammelt. Dazu kommen häufig Kopfschmerzen in Verbindung mit Stress und einem angespannten Kiefer, oder ein Schlaf, der nicht mehr richtig erholt. Was oft bleibt, ist das Gefühl, dass irgendwo noch etwas Tieferes liegt.
Was Cranio anders macht
Massage lockert vor allem die Muskulatur über verschiedene Grifftechniken. Physiotherapie arbeitet gezielt mit Bewegung, Druck und Übungen. Beides ist wertvoll. Die Cranio-Sacrale Therapie arbeitet auf einer anderen Ebene: mit dem feinen Rhythmus im Körper und mit Spannungen, die im Bindegewebe und im gesamten Körpersystem gespeichert sein können.
Was so leicht klingt, erleben viele Menschen als tiefgehend. Der Körper kann dabei in einen Prozess kommen, in dem er Spannungen und Muster loslässt, die er lange gehalten hat. Das ist Ausdruck seiner eigenen Fähigkeit zur Selbstregulation, die in einem geschützten Rahmen Unterstützung findet.
Wie viele Termine sinnvoll sind
Bei akuten Themen reicht oft eine Sitzung, um etwas Festsitzendes in Bewegung zu bringen. Bei Beschwerden, die schon lange bestehen, empfehle ich, zunächst drei bis vier Termine im Abstand von zwei bis drei Wochen zu vereinbaren und danach zu spüren, was der Körper noch braucht. Manche Menschen kommen über Jahre etwa einmal im Quartal, als bewusste Pause für Körper und Seele.
Der Körper weiß, was er braucht. Meine Aufgabe ist es, ihm den Raum zur Verfügung zu stellen.
Bei akuten oder unklaren Schmerzen ist zuerst Ihr Arzt die richtige Adresse. Danach kann Cranio eine wertvolle Ergänzung sein. Mehr dazu lesen Sie auf den Seiten Erwachsene und Chronische Beschwerden.

